Dixie National Forest

Der Dixie National Forest ist ein riesiges, teilweise unter Schutz stehendes Waldgebiet, in dem – je nach Lage und Vegetationszone – die unterschiedlichsten Arten heimisch sind. Das Forstgebiet erstreckt sich auf einer Fläche von mehr als 7.600 Quadratkilometern quer über den gesamten Südwesten des Staates Utah. Es ist damit ungefähr dreimal so groß wie das Saarland. Mehr als die Hälfte dieses ausgedehnten Waldgebiets liegt im Bryce Canyon Country.

Land der Extreme

Der Dixie National Forest ist in vier geografische Gebiete unterteilt: die Markagunt, Paunsaugunt und Aquarius Plateaus mit überwiegend sanften Hügeln sowie das Gebiet des Boulder Mountain, eines der höchstgelegenen Plateuas in den USA. In etwa 3.000 Metern über dem Meeresspiegel ist Boulder Mountain gespickt mit hunderten kleinen Seen.

Das Forstgebiet weist zahlreiche klimatische Extreme auf. Je nach Lage und Ort herrscht Wüstenklima oder auch alpines Klima. Dementsprechend variiert auch die Vegetation. In den niedriger gelegenen Gebieten findet man typische Wüstenpflanzen, während in den höheren Lagen Nadelbäume wie Kiefern dominieren. In der Gegend südlich von Torrey gibt es ausgedehnte Espenbestände.

Vielfältige Aktivitäten


Dank seiner Größe und Vielfalt bietet der Forst eine riesige Fülle an Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten – teilweise fernab der Zivilisation, außerhalb der Sicht- und Hörweite von motorisierten Fahrzeugen. Im Dixie Forest gibt es vier so genannte Wilderness Areas, die sich über eine Fläche von insgesamt 347 Quadratkilometern (das entspricht etwa der Fläche Bremens) erstrecken: Pine Valley, Box-Death Hollow, Ashdown Gorge und Cottonwood Forest. Dies sind Totalreservate, in denen die Natur sich völlig selbst überlassen und frei von menschlichen Eingriffen ist. Zu Fuß darf man diese Gegenden jedoch erkunden. Besonders empfehlenswert ist Box-Death Hollow nördlich von Escalante.

Wer es mag, kann auch für den Fremdenverkehr erschlossene Areale zur Erholung aufsuchen. Hierfür empfehlen sich zum Beispiel der Red Canyon oder der Panguitch Lake.

Red Canyon im Dixie National Forest
Red Canyon – das bekannteste Areal im Dixie National Forest

Wie jeder National Forest, dient auch Dixie der landwirtschaftlichen Nutzung und der Gewinnung von Holz. Vorteil der Bewirtschaftung: Die meisten der zum Abtransport des Holzes angelegten Wege eignen sich gut für Jeep- oder Schneemobil-Touren. Daneben kann man zahlreiche Aktivitäten der Bundesregierung zum Erhalt des Areals und Schutz des Wildes verfolgen: zum Beispiel die Wiederaufforstung gerodeter Gebiete, die Verkettung von Lebensräumen für Wild oder das kontrollierte Abbrennen bestimmter Flächen. Letzteres dient neben der Erhaltung des Baumbestandes auch der Verhinderung großer unbeherrschbarer Waldbrände.

Im Red Canyon kann man zwischen leuchtend roten Hoodoos inmitten einer herrlichen Landschaft wandern.

Der Dixie National Forest eignet sich hervorragend zum Campen, was nicht nur preisgünstig ist, sondern ein schönes Naturerlebnis. 

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